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Zu Besuch beim deutschen KFOR-Kontingent im Kosovo

Rainer Arnold mit Delegation bei deutschen KFOR-Kontingenten in Pristina und Prizren

(Das Bild kann mit Mausklick auf das jeweilige Bild vergrößert werden.)

Gemeinsam mit Uschi Mogg und Hedi Wegener, ebenfalls SPD-Mitglieder im Verteidigungsausschuss, besuchte Rainer Arnold am 4. und 5. Oktober 2004 die deutschen KFOR-Kontingente in Pristina und Prizren.

Beim Besuch des Kommandierenden KFOR-Generals (4. von links) informierte sich die Delegation über die militärische Einsatzlage im Kosovo. Begleitet wurden die Delegation vom Leiter der deutschen Vertretung im Kosovo, Herrn Engel (1. von links).

Die Delegation beim Gespräch mit dem Repräsentanten des Generalssekretärs der Vereinten Nation (2. von links). Die UNO-Verwaltung im Kosovo (UNMIK) hat die schwierige Aufgabe sowohl die Verwaltungsaufsicht im Kosovo durchzuführen als auch die Übergabe von Kompetenzen an die Kosovaren zu organisieren. In dem Gespräch ging es vornehmlich über die politischen Perspektiven für das Kosovo.

Auf einer Patrouillenfahrt mit Fuchstransportpanzern durch Vororte von Pristina. Das Motto der deutschen KFOR-Truppen lautet "Freundlich im Umgang mit den Menschen und Zeigen von militärischer Einsatzbereitschaft"

Die Patrouillenfahrt führt vorbei am einzigen Kohlekraftwerk in der Nähe von Pristina. Infolge der veralteten Technik ist die Energiegewinnung gering, die Umweltbelastung jedoch unerträglich hoch. Feiner öliger Kohlestaub senkt sich auf Landschaft und Menschen.

In der Nähe von Pristina: Die Kinder wissen um die Freundlichkeit der deutschen KFOR-Soldaten. Vielleicht gibt es ja ein Stück Schokolade.

Die Delegation wird über die weiträumige Absicherung des Erzengelklosters in Pristina informiert.

Teile des zerstörten Erzengelkloster. Das Gelände wird von deutschen KFOR-Soldaten stark bewacht und ist mittlerweile weiträumig abgesperrt.

Vor dem Abflug mit dem Hubschrauber nach Prizren wurde die Delegation über die Arbeit des Reservebataillons in der Nähe von Pristina informiert.

Immer wieder werden von den KFOR-Einheiten Check-Points errichtet. Bei diesen Kontrollen werden immer wieder auch Waffen beschlagnahmt. Übeltäter werden von den KFOR-Einheiten an die UNMIK-Polizei überstellt.

Auf dem gesicherten Platz vom Flughafen in Prizren lagert die Bundeswehr Material und Fahrzeuge.

Bei dem Rundgang in Prizren informierte sich die Delegation von den Folgen des Brandanschlages auf den Bischofssitz in Prizren.

Der teilweise zerstörte Bischofssitz in Prizren wird nicht nur von Soldaten rund um die Uhr bewacht sondern wird auch mit Stacheldrahtzäunen vor unbefugtem Zutritt gesichert.

Die Steinbrücke in Prizren. Hier konzentrierte sich bei den März-Unruhen eine mehrere hundert Menschen starke Menschenmenge, aus der heraus Brandanschläge auf den Bischofssitz und das angrenzende Wohngebiet von serbischen Mitbürgern verübt wurden. Dieser Platz gehört nunmehr zu den durch KFOR-Soldaten gesicherten Plätzen in Prizren.

 
 
 
 
 

 
 
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