Bono in der Fraktionssitzung der SPD

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Bono (links) im Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Struck

Der irische Rockmusiker Bono, der neben seinem Gesang für die Band U2 vor allem durch sein Engagement für die Dritte Welt bekannt ist, besuchte diese Woche die SPD-Bundestagsfraktion im Berliner Reichstagsgebäude.

So hatte auch Rainer Arnold, MdB, die Möglichkeit zu erfahren, wie sich Bono positiv über den Vorstoß Gerhard Schröders beim G8-Gipfel 1999 in Köln äußerte, durch den die Entschuldungsinitiative für die ärmsten Länder der Welt begonnen wurde.

Lobend erwähnte der Ire den um 750 Millionen Euro erhöhten Etat des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit, durch den die Sozialdemokraten beweisen würden, wie wichtig ihnen das Thema ist. Jedoch konnte es sich Bono nicht verkneifen, eine Forderung nach der weiteren Anhebung des Betrages an Finanzminister Peer Steinbrück zu adressieren.

In seiner weiteren Rede ging der Sänger von U2 insbesondere auf die Probleme des schwarzen Kontinents ein. Zwar sei die Zahl der Kinder in Afrika ohne Schulplatz von 125 Millionen auf 72 Millionen gesunken, die Milleniumsziele seien damit aber lange noch nicht erreicht. Abschließend umriss Bono seine Vision, die ausschlaggebend für sein Engagement sei: „Ich will ein Teil der Generation sein, die gegen extreme, brutale und stupide Armut gekämpft und gewonnen hat.“