Der Atomkonsens ist nicht verhandelbar

tl_files/bilder/atomkraft.jpgDer Koalitionsvertrag der Großen Koalition bekennt sich zum weiteren Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie.

Atomkraft ist teurer

  • Die Atomernergie hat seit ihrer Einführung fast 67 Milliarden Euro staatliche Subventionen erhalten.
  • Durch externe Kosten wie den Schäden an Gesundheit und Umwelt kommen noch weitere Kosten in Milliardenhöhe hinzu, die jedoch nicht von den Atomkraftbetriebern gezahlt werden, sondern von der gesamten Volkswirtschaft.
  • Die Castortransporte haben in den vergangenen Jahren hunderte Millionen Euro gekostet. Weitere Kosten werden auf den Stuerzahler zukommen.

Atomkraft ist endlich

  • Auch der Brennstoff Uran ist endlich und reicht nur noch einige Jahrzehnte. Zudem muss 100 Prozent des Urans importiert werden.
  • Bei einem Einstieg in die Brütertechnologie würden riesige Plutoniumberge, mit denen Atomwaffen hergestellt werden können, entstehen.

Atomkraft ist ein schlechter Arbeitgeber

  • In der Atombranche arbeiten nur etwas 35.000 Menschen.
  • Die Atomenergie produziert zwar derzeit dreimal soviel Strom wie die Erneuerbaren Energien, stellt aber nur ¼ soviel Arbeitsplätze. Die Atomkraft beschäftigt 100.000 Menschen weniger als die Erneuerbaren Energien.
  • Alle anderen Energiegewinnungen sind arbeitsintensiver.

Atomkraft produziert radioaktiven Müll

  • Bei der Stromgewinnung aus Atomenergie fallen jedes Jahr 450 Tonnen radioaktiver Abfall an, der noch Jahrtausende weiterstrahlt.
  • Jeder produzierte Schaden ist nicht mehr rückgängig zu machen. Das ist verantwortungslos gegenüber unseren zukünftigen Generationen.
  • Es gibt noch kein sicheres Endlager.

Atomkraft ist unsicher

  • Atomkraftwerke sind auch in Deutschland nicht sicher und bergen atomare Risiken.
  • Keines der deutschen Atomkraftwerke ist gegen den Absturz eines Großraumflugzeuges gesichert.
  • Die in dieser Legislaturperiode zur Abschaltung anstehenden AKW verfügen nur über relativ schwach ausgelegte Sicherheitsbehälter, wodurch das Risiko großer Leckagen nur schwer zu beherrschen wäre.
  • Allein im Jahr 2004 ab es in deutschen Atomkraftwerken 154 meldungspflichtige Störfälle.