Pressemitteilung

Arnold besucht Ganztagsschule in Leinfelden-Echterdingen

Ludwig-Uhland-Schule erhält Bundesfördermittel für Ganztagesbetrieb

Abgeordnete Nils Schmid und Rainer Arnold informierten sich

LEINFELDEN-ECHTERDINGEN(vhas). Mit über vier Milliarden Euro fördert der Bund in den nächsten Jahren den Ausbau von Ganztagsschulen. Auch im Wahlkreis Nürtingen-Filder nutzen einige Schulen das Förderprogramm, um auf Ganztagesbetrieb umzustellen. Die Ludwig-Uhland-Schule in Leinfelden-Echterdingen ist eine von ihnen. Rainer Arnold MdB und Nils Schmid MdL blickten gemeinsam mit Stadtrat Erich Klauser (alle SPD) in den Ganztagsschulbetrieb hinein.

Lehrer und Schulleitung der Ludwig-Uhlandschule leisten gewissermaßen Pionierarbeit. Schon vor drei Jahren wurde damit begonnen, den 400 Grund- und Hauptschülern sowie den 96 Förderschülern „Vollunterricht in gebundener Form“, wie der Ganztagesunterricht offiziell heißt anzubieten. Das Förderprogramm des Bundes, das letztes Jahr startete, kam nun gerade zur richtigen Zeit. Denn was ursprünglich als Projektphase aus der Tauf gehoben wurde, konnte nun mit Hilfe der Bundesmittel dauerhaft gesichert werden. Der Bund bezuschusst mit dem Förderprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ Investitionen in Um- und Ausbaumaßnahmen. Insgesamt 325.000 Euro erhält die Ludwig-Uhland-Schule für den Bau einer neuen Mensa und für Ausstattungsmittel aus diesem Fördertopf.

Für die Lehrer bedeutet das Ganztagesangebot freilich zusätzliche Aufgaben. Sie müssen, wie Schulleiter Max Ilg berichtet, mehr Aufgaben am Nachmittag übernehmen, mehr Absprachen treffen und auch zunehmend organisatorische wie erzieherische Aufgaben übernehmen. Wobei auch im Rahmen einer Wochenplanung die Schüler in die Organisation miteinbezogen werden. Die Schüler mit in die Verantwortung nehmen und ihnen gleichzeitig Freiräume geben, ist das Credo der Schulleitung und sie hat damit offensichtlich Erfolg: „Die Atmosphäre an der Schule ist spürbar besser geworden“, sagt Ilg.

Rainer Arnold legt Wert darauf, dass es bei dem Ausbau des Ganztagesangebot um neue pädagogische Konzepte gehe und nicht allein um eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern. „Wir brauchen an Schulen mehr Freiräume für neue Lernmodelle und der Förderung sozialer Kompetenz“, sagt er. An der Ludwig-Uhland-Schule wird dies in die Tat umgesetzt. Methoden zur Konfliktbewältigung schenkt man besondere Aufmerksamkeit. Lerneinheiten wie Lernmethodik und Freiräume zum selbständigen Lernen gehören ebenfalls dazu. Neben eigenen und Angeboten in Zusammenarbeit mit Vereinen, werden in den Fächern Mathe und Deutsch altersübergreifend Förderstunden angeboten. Dabei arbeiten Schüler der regulären und der Förderklassen zusammen, berichtet die Leiterin der Förderschule Gabriele Wolf.. Dieser integrative Ansatz sei wesentlicher Bestandteil des Schulkonzeptes.

Landtagsabgeordneter Nils Schmid lobt die Ansätze der Schule: „Hier wird soziale Kompetenz, die später gerade auch in handwerklichen Berufen so wichtig ist, gefördert und gestärkt.“ Die Ludwig-Uhland-Schule ist auf einem guten Weg, bestätigt Stadtrat Erich Klauser. Dieser Weg müsse in Leinfelden-Echterdingen weiter gegangen werden. So plädiert er dafür die Hauptschulen in Stetten und Echterdingen zu einer weiteren Ganztagesschule zusammenzufassen. Derzeit sind in Leinfelden-Echterdingen neben der Ludwig-Uhland-Schule auch am Immanuel-Kant-Gymnasium sowie an der Zeppelin- und der Lindach-Schule ganztagesplätze vorgesehen. Rainer Arnold ermunterte Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker die Chancen durch die Bundesmittel zu nutzen:„Der Bund gibt mit insgesamt vier Milliarden Euro eine starke Starthilfe für ein modernes Bildungssystem.“

Die Druckversion ist über das Wahlkreisbüro von Rainer Arnold, Gerberstr. 4, 72622 Nürtingen, Tel. 07022-211920 kostenlos beziehbar. Weitere Infos über das Investitionsprogramm des Bundes ist im Internet unter www.ganztagsschulen.org abrufbar.

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