Pressemitteilung

Arnold: Betriebsrente weiter fördern

NÜRTINGEN/KIRCHHEIM(pm). Der Nürtinger Bundestagsabgeordneter Rainer Arnold (SPD) unterstützt das Vorhaben, die Förderung der betrieblichen Altersvorsorge in ihrer bisherigen Form beizubehalten. Anteile des Gehalts, die zum Aufbau einer Betriebsrente verwendet werden, sind bislang steuer- und sozialabgabenfrei. Arnold setzt sich nun dafür ein, dass die Sozialabgabenbefreiung nicht im Jahr 2008 auslaufen werde.

Wer eine Betriebsrente abschließt und Anteile seines Gehalts für die private Vorsorge verwendet, wird vom Staat belohnt. Für diese Beträge fallen weder Steuern noch Sozialabgaben an. „Diese Förderung hat die Betriebsrente attraktiv gemacht“, sagt Arnold. Rund zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hatten bis Ende 2006 eine Betriebsrente abgeschlossen. Dieser Boom soll nicht abreißen, denn das Ziel einer flächendeckenden freiwilligen kapitalgedeckten Altersversorgung ist noch nicht erreicht. „Dies bleibt eine Daueraufgabe, dafür brauchen wir aber sichere und langfristig geltende Rahmenbedingungen“, sagte Arnold.

So soll die Sozialabgabenfreiheit, die nach derzeitigem Stand Ende 2008 ausläuft, unverändert beibehalten werden.„Forschungsergebnisse belegen“, sagte er, „dass das kräftige Wachstum der betrieblichen Altersversorgung seit 2002 in erster Linie auf die Steuer- und Beitragsfreiheit zurückzuführen ist.“Ebenso sei die jüngste Abschwächung der Zahl der Neuabschlüsse mit dem bevorstehenden Wegfall der Beitragsfreiheit zu erklären.

Außerdem soll das Unverfallbarkeitsalter bei arbeitgeberfinanzierten Betriebsrentenanwartschaften von 30 Jahren auf 25 Jahren abgesenkt werden. Denn viele arbeitgeberfinanzierte Betriebsrentenanwartschaften gehen derzeit verloren, weil Beschäftigte –besonders kindererziehende junge Frauen – vor dem 30. Lebensjahr aus dem Unternehmen ausscheiden und damit eine Voraussetzung für die Unverfallbarkeit ihrer Anwartschaften nicht erfüllen. Diese Betriebsrentenanwartschaften sollen aber erhalten bleiben.

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