Pressemitteilung

Arnold: Förderprogramme helfen besonders dem Mittelstand

Informationsbedarf bei den Firmen vor Ort

(pm). Mit 115 Milliarden Euro eilt der Staat den Unternehmen zur Hilfe, um die Finanz- und Wirtschaftskrise zu überstehen. Der so genannte Wirtschaftsfonds Deutschland richtet sich gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen und bietet ihnen Bürgschaften und Sonderkredite, wenn ihnen eine Kreditklemme unverschuldet droht. Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) betonte in dem Zusammenhang, „der Gesetzgeber hat den Mittelstand bei seiner Konjunkturförderung fest im Blick, es besteht aber noch viel Informationsbedarf bei Banken und Unternehmen.“

Für den Nürtinger Abgeordneten ist klar, der Schlüssel zu mehr Wohlstand und Wachstum ist insbesondere der Mittelstand. „Die Stärke unserer Region beruht auch auf der Stärke innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen und ihren Arbeitnehmern.“ Vor diesem Hintergrund ist Rainer Arnold froh, dass die Konjunkturfördermittel gezielt auf den Mittelstand ausgerichtet seien. „Der Wirtschaftsfonds Deutschland stellt insgesamt 115 Milliarden Euro in Form von Bürgschaften und Krediten bereit. Die mittelständischen Unternehmen profitieren dabei zum Beispiel von der im Vergleich zu Großunternehmen höheren Risikofreistellung“, sagte Arnold. Auch Kleinunternehmen und Freiberufler könnten Fördermittel in Anspruch nehmen, etwa jene aus dem KfW-Sonderprogramm. Voraussetzung sei immer, dass das Unternehmen wettbewerbsfähig sei und positive Zukunftsaussichten habe. Sanierungsfälle und Unternehmen in allgemeinen Schwierigkeiten seien ausgeschlossen.

Die aktuelle Diskussion um die Zukunft von Opel lasse zwar andere Bemühungen öffentlich in den Hintergrund treten. Das bedeute aber nicht, sagte er, das sie nicht stattfinden oder unser Interesse nur den Großkonzernen gelte. Die Fördermittel würden gut angenommen werden, müssten aber noch stärker bei Unternehmen und Banken bekannt gemacht werden, so Arnold. Kreditanträge in Höhe von 4,5 Milliarden Euro und Großbürgschaften von 6 Milliarden Euro lägen derzeit vor. Arnold rechnet damit, dass mit steigendem Bekanntheitsgrad die Zahl der Anträge noch steigen werde. „Die Erfahrung der letzen Monate zeigt, wie notwendig die staatlichen Kreditmittel sind, weil sich viele Unternehmen in einer schwierigen Situation befinden. Die meisten Unternehmen stellen Anträge auf Betriebsmittelkredite, um ihre allgemeine Liquidität sicherzustellen“, sagte Arnold.

Für Unternehmen sind alle Informationen zum Kredit- und Bürgschaftsprogramm direkt im Internet unter www.wirtschaftsfonds-deutschland.de abrufbar. Zudem informiert eine Hotline der KfW-Bank unter 0180-1242428 über die Fördermöglichkeiten und gibt telefonische Auskünfte. Derzeit touren auch quer durch Deutschland zwei Informationsbusse des Bundeswirtschaftsministeriums und der KfW und machen in 64 Städten halt, um über die Fördermöglichkeiten aus dem Konjunkturpaket zu berichten. Unter dem Motto „Konjunktur auf Tour“ macht der Infobus am 8. Juli in Stuttgart Station.

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