Pressemitteilung

Arnold: In der Familienpolitik auf dem richtigen Weg

MdB Rainer Arnold sieht breite Unterstützung für den Ausbau der Kinderbetreuung

NÜRTINGEN(vhas). Mit dem Ausbau des Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren sieht der SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold die Bundesregierung auf dem richtigen Weg. Ab 2004 werden jährlich 1,5 Milliarden Euro dafür bereit gestellt. Zustimmung kommt auch von Vertretern der Wirtschaft und Gesellschaft.

Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich die SPD für die laufende Legislaturperiode auf die Fahnen geschrieben. Nachdem in den letzten Jahren das Kindergeld gleich dreimal deutlich angehoben und so Familien finanziell unterstützt wurden, will die rot-grüne Bundesregierung nun auch die Kinderbetreuung stärker voran bringen. "Wir haben heute die am besten ausgebildete Frauengenerationen. Diese Potenzial würden wir achtlos brach liegen lassen, wenn junge Frauen weiterhin vor der Frage stehen, sich entweder für Kinder oder für den Beruf zu entscheiden", sagt der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD). Und weil Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor allem mit der Möglichkeit für seinen Nachwuchs eine geeignete Betreuungseinrichtung zu finden zu tun hat, soll nach dem Willen der Bundesregierung besonders dort, wo der Bedarf am größten ist, der Ausbau der Betreuungsangebote kräftig vorangetrieben werden. Vier Milliarden Euro stehen ab diesem Jahr für den Ausbau von Ganztagsschulen zur Verfügung, weitere 1,5 Milliarden Euro kommen ab 2004 jährlich für zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren noch dazu. "Damit sind wir auf dem richtigen Weg zu einer modernen Familienpolitik, die der gesamten Gesellschaft etwas bringt", so Arnold. Ähnliche Aussagen kommen auch aus den Kreisen der Wirtschaft. So habe sich beispielsweise Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, für den Ausbau der Kinderbetreuung ausgesprochen, "um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern." Arnold dazu: "Wirtschaft und Eltern begrüßen unsere Familienpolitik, dagegen meint die CDU, uns vorwerfen zu müssen, außerhäusliche Kinderbetreuung einseitig zu fördern." Wer wie die CDU die Kinderbetreuung jahrelang vernachlässigt und nicht vorangebracht habe, sollte etwas weniger lautstark die Förderung der Bundesregierung angreifen. Echte Wahlfreiheit für Familien gebe es nur dann, wenn ein ausreichendes Angebot an Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sei. "Flexible und verlässliche Betreuungszeiten sind erforderlich, um den heutigen Anforderungen und Wünschen in der Familie und im Berufsleben gerecht zu werden. Wir wollen Eltern einen echte Entscheidungsfreiheit und Kindern eine gute Bildung und Betreuung bieten, um unsere Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten", sagte er.

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