Pressemitteilung

Arnold: Solarbranche schreibt beispielhafte Erfolgsgeschichte

Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Mehrere tausend Arbeitsplätze geschaffen

NÜRTINGEN(vhas). Die Koalition macht mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den Weg frei für den weiteren Ausbau der regenerativen Stromerzeugung. Bis 2010 sollen 12,5 Prozent, bis zum Jahr 2020 jede fünfte Kilowattstunde aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Vor der umfassenden Gesetzesnovelle ist jedoch zunächst eine vorgezogene Regelung zur Photovoltaik erforderlich. Deshalb habe Rot-Grün kürzlich die Vorschaltregelung für die solare Stromerzeugung eingebracht, sagt der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD).

Ab 1. Januar 2004 werden damit die Förderbeiträge des 100.000 Dächer-Programms in das Stromvergütungsmodell des EEG integriert. So werde die Finanzierungslücke für private Investoren geschlossen und damit die Zukunft der Photovoltaik gesichert, berichtet Arnold.

Die rasante Entwicklung der Solarbranche sei eine beispielhafte Erfolgsgeschichte der rot-grünen Energiepolitik. Arnold: "Mit dem großen Erfolg der Solarinitiative hat die Koalition eine strategisch wichtige industriepolitische Weichenstellung vorgenommen: Eine zuvor praktisch kaum relevante Branche wurde in kürzester Zeit an die Spitze der internationalen Technologie katapultiert."

Mehrere zehntausend Arbeitsplätze, vorwiegend in mittelständischen Betrieben und handwerksnahen Bereichen, seien entstanden. Mittelfristig entstehe ein dynamischer Markt mit einem Potenzial für mehr als hunderttausend qualitativ hochwertige Jobs und enormen Potenzialen in Forschung, Entwicklung und weltweiter Anwendung. Die Boombranche Photovoltaik belege eindrucksvoll, sagt Rainer Arnold, dass Klima- und Umweltschutz im Kontext der Industriepolitik ein ökologisches und ökonomisches Gewinnerthema sei.

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