Pressemitteilung

Arnold unterstützt Bewerbung der Mehrgenerationenhäuser im Landkreis Esslingen

NÜRTINGEN (pm). Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) hat sich vor Kurzem an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewandt, um die Bewerbung der Mehrgenerationenhäuser im Landkreis Esslingen zu unterstützen. Nun erhielt er Antwort, indem seitens des Ministeriums die große Leistung beider Häuser betont und anerkannt, wird. Nach Aussage des Ministeriums sind die Häuser gut gerüstet für das Auswahlverfahren. Im Herbst wird entschieden, wer von den circa 600 Bewerbungen einen Zuwendungsantrag stellen kann.

„Einen Bestandsschutz für bereits erfolgreich arbeitende Häuser gibt es leider nicht“, bedauert Arnold. Die Höhe von 160 Neubewerbungen zeige, dass die Konkurrenz groß sei, zumal anstelle von bisher 500 nur noch 450 Mehrgenerationenhäuser gefördert werden würden. „Die Kürzung geht in die völlig falsche Richtung“, meint der SPD-Mann.

Das Familienministerium müsse schauen, dass die Infrastruktur vor Ort in den Städten und Gemeinden dauerhaft gesichert werden könne. „Wir brauchen flächendeckend Anlaufstellen für alle Generationen, in der soziale und passgenau auf die Region abgestimmte Angebote gemacht werden“, so Arnold. Die SPD-Bundestagsfraktion habe frühzeitig das Potenzial der Mehrgenerationenhäuser für die Kommunen erkannt und sich mit Erfolg für ein Anschlussprogramm eingesetzt.

„Mehrgenerationenhäuser liefern einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung von Menschen in den Kommunen“, da ist sich der Bundestagsabgeordnete sicher. Der generationenübergreifende Austausch, der in diesen Begegnungsstätten gelinge, sei zukunftsweisend in einer Gesellschaft, die vom demografischen Wandel und zunehmender Vereinsamung gekennzeichnet sei. Die Vorgabe nur ein Haus pro Kommune bzw. Landkreis zu fördern, hält Arnold für nicht zielfördernd.

So leiste beispielsweise das Mehrgenerationenhaus LINDE in Kirchheim unter Teck außergewöhnliches und wurde im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser zum Leuchtturmhaus für generationsübergreifendes Arbeiten ausgewählt. So beriet es andere Mehrgenerationenhäuser im gesamten Bundesgebiet, sagt Arnold. Die LINDE besitze mittlerweile eine hohe Reputation im gesamten Bundesgebiet. So seien zahlreiche Gruppierungen aus dem Kirchheimer Gemeinwesen im Mehrgenerationenhaus LINDE verortet. Dabei liege das besondere Augenmerk auf der Vielfalt der Generationen, Kulturen und Milieus. Damit würden sie Netzwerke für eine lebendige Bürgergesellschaft unterstützen. „Ein weiterer Pluspunkt ist zudem der enge Kontakt und Austausch mit der Verwaltung der Standortkommune Kirchheim unter Teck und die konstante Einbindung des Mehrgenerationenhauses in den Fachgremien sowie die Einbindung der Politik ins Mehrgenerationenhaus über den Hausbeirat“, meint Arnold.

Die SPD werde sich aufgrund der positiven Erfahrungen auch weiterhin für den Erhalt der Mehrgenerationenhäuser einsetzen und der Bundesregierung im weiteren Verfahren genau auf die Finger schauen, kündigte Arnold an.

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