Pressemitteilung

Ausbildung bei der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag

Alles gelernt, außer Schwäbisch

Eine Berlinerin schließt erfolgreich ihre Ausbildung in der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg ab

Arnold wünscht sich mehr Verbundausbildungen im Wahlkreis

BERLIN/NÜRTINGEN(PM):Ick lern hier allet, außer schwäbisch!“, sagte Marie-Luise Lemke zu Beginn ihrer Ausbildung bei den baden-württembergischen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Daran hat sich die junge Berlinerin gehalten. In diesem Jahr hat sie ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erfolgreich abgeschlossen. Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) hatte ihr dies ermöglicht, in dem er mit anderen Abgeordneten gemeinsam einen Ausbildungsplatz in ihren Berliner Büros geschaffen hatte. Arnold wünscht sich, dass auch Unternehmen im Wahlkreis dem Beispiel folgen und firmenübergreifend Ausbildungsplätze anbieten.

Marie-Luise Lemke hat während ihrer dreijährigen Ausbildung viel über Baden-Württemberg gelernt und Politik hautnah erlebt. Doch die Sprache hat sie freilich nicht angenommen. Ihr wird voraussichtlich im Herbst 2008 eine weitere Auszubildende oder ein Auszubildender folgen. Damit setzen die baden-württembergischen SPD-Abgeordneten ihr Ausbildungsangebot fort. Vor drei Jahren hatten sie erstmals gemeinsam einen Ausbildungsplatz angeboten und so einer jungen Berlinerin den Start ins Berufsleben ermöglicht.

Ausbildung bei Bundestagsabgeordneten - das ist ziemlich neu. 2004 wurden im Rahmen des Ausbildungspaktes im Ältestenrat des Bundestags die Voraussetzungen dafür geschaffen. Mit 31 Ausbildungsverhältnissen liegt die SPD-Fraktion vorne. Gefolgt von der Unionsfraktion mit acht Azubis und je drei bei der FDP und die Linke. Die Grünen sind mit zwei bei den insgesamt 47 Azubis dabei. „Mit sechs aktuellen Ausbildungsverhältnissen und einem abgeschlossenen sind wir von der SPD–Landesgruppe Baden-Württemberg ein gutes Beispiel für die Ausbildungsverantwortung von Abgeordneten. Wir geben nicht nur den Jugendlichen Perspektiven, sondern können damit glaubhaft andere motivieren mehr für Ausbildung zu tun“, so Rainer Arnold.

Für den Bundestagsabgeordneten könnte dieses Beispiel Schule machen. Zusätzliche Ausbildungsplätze könnten geschaffen werden, wenn Unternehmen gemeinsam junge Menschen ausbilden würden, sagte Rainer Arnold. Erste Kooperationen dieser Art gebe es bereits im Wahlkreis, was Arnold ausdrücklich begrüßt. So hatte der Bund der Selbstständigen Kirchheim eine Initiative zur Ausbildungsförderung gestartet mit dem Ziel so genannte Ausbildungsverbünde zu schaffen. Einige Unternehmen und auch öffentliche Einrichtungen seien diesem Ruf gefolgt, so Arnold.„Dies sind gute Beispiele, wie wir junge Menschen eine Ausbildung ermöglichen können, davon brauchen wir mehr im Wahlkreis.“

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