Pressemitteilung

Besuch bei der Arbeitsloseninitiative INTAKT

INTAKT leistet "Hilfe aller Art"

Nürtingen (pm) - Kürzlich besuchten der Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold und der Landtagsabgeordnete Nils Schmid (beide SPD) die Nürtinger Arbeitsloseninitiative Intakt, die jungen Arbeitslosen, Arbeitsgelegenheiten, so genannte Ein-Euro-Jobs, bietet. Die Initiative, die neben Dienstleistungen, wie zum Beispiel Renovierungen, Gartenarbeiten, Kurierfahrten und vieles mehr, auch Umzüge für Unternehmen und der gleichen organisiert, beschäftigt besonders Jugendliche, die keine Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen beziehungsweise ihren Platz aus verschiedenen anderen Gründen verloren haben.

Intakt bietet den jungen Männern und Frauen die Möglichkeit sich weiterzubilden und neue Arbeitsbereiche kennen zu lernen. Ausgebildete Maler zum Beispiel geben ihr Wissen an die Landschaftsgärtner weiter und auch andersrum. Ganz nach dem Motto "eine Hand wäscht die andere". Dies schaffe, berichten die Arbeitslosen den Abgeordneten, eine große Gemeinschaft innerhalb der Gruppe. Jeder habe die Chance Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden, denn bei Intakt gelte: "Wir bieten an, was die Jugendlichen mitbringen". Leider müsse man sich auch die Kehrseite der Medaille anschauen.

Die Initiative kann den Männern und Frauen diese Möglichkeit nur maximal für neun Monate bieten, denn danach endet der Anspruch auf die Arbeitsgelegenheiten, den so genannten Ein-Euro-Jobs. Dies bedauerten manche Teilnehmer der Gesprächsrunde und verlieren, wie sie es sagten, das Gefühl gebraucht zu werden. Im Großen und Ganzen sei die Initiative eine sehr gute Möglichkeit für die Arbeitslosen wieder in das Arbeitsleben zurückzukehren und zu lernen, was Gemeinschaft heißt.

Das Gesprächsinteresse bestand nicht nur auf der Seite der Jugendlichen, sondern auch auf der von Rainer Arnold und Nils Schmid. Den Abgeordneten der SPD war es wichtig zu wissen, was die Jugendlichen von Intakt für Wünsche und Anliegen haben. Nils Schmid und Rainer Arnold suchen regelmäßig das Gespräch vor Ort mit Arbeitslosen und Vertretern der Arbeitsagenturen, um sich über die Arbeitsmarktsituation im Landkreis immer schnell zu informieren.

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