Pressemitteilung

Bewerbung um Luftfahrt-Schau - Rainer Arnold sieht Pläne der Messe Stuttgart als Unfug an

 

tl_files/bilder/ila.jpgDennis Scheffel / wikipedia.org (Creative Commons)

Arnold sieht das als Unfug an

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. sucht einen Standort für die „Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung“ (ILA). Bisher fanden die Luftfahrtaustellungen in Berlin-Schönefeld statt. Nach dem Umbau des Flughafens 2011 ist der Standort jedoch nicht gesichert.

Nun bewirbt sich auch die Messe Stuttgart um die Ausstellung. Der Nürtinger Bundestagsabgeordneter Rainer Arnold (SPD) meint hierzu: „Das ist völliger Unfug. Die Bewerbung zeigt, dass die Macher der Messe und der Flughafen offensichtlich nichts von den Bedürfnissen der Menschen auf den Fildern verstanden haben“.

Die Belastung für den jetzt schon hoch verdichteten Raum sei immens. Circa 300 Flugzeuge müssten zusätzlich für die Schau untergebracht werden. Dafür müssten gravierende bauliche Veränderungen am Flughafen vorgenommen werden. Man müsse sich nur mal vorstellen, was für eine zusätzliche Lärmbelästigung auf die Menschen auf den Fildern zukommen würde, da die Flugshows von morgens bis abends stattfinden würden, so der SPD-Mann.

Offensichtlich versuche man die Bewerbung diskret durchzuführen. Man könne vermuten, dass diese Verschleierungstechnik aufgrund des vermutlich großen Protest der Bürger gewählt wurde. Erst wenn die Entscheidung am 10.Mai getroffen wird, bekennen sich wohl öffentlich die Macher dazu. Nur sei es dann zu spät.

„Die Frage an die Politik ist nun, wer trägt das mit? Wer hat dieses Ansinnen politisch legitimiert?“ Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU), die seit Kurzem als Vorsitzende im Aufsichtsrat der Flughafen GmbH sitzt, soll eindeutig erklären, dass diese Flugshow für Stuttgart nicht infrage kommt, fordert Arnold. Wenn nicht, wäre das ganze Bohei um die Reduzierung des Fluglärms reine Show- im wahrsten Sinne des Wortes.

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