Pressemitteilung

g.e.b.b. arbeitet erfolgreich

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Verteidigungsexperte Klaas Hübner, Hauptberichterstatter in der Berichterstattergruppe "Kooperation mit der Wirtschaft" des Verteidigungsausschusses und der Verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Rainer Arnold , erklären zur Privatisierungsgesellschaft der Bundeswehr, g.e.b.b. (Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb):

"Das Fazit des Prüfungsberichts des Bundesrechnungshofs vom 10. März 2004, wonach sich ein wirtschaftlicher Erfolg der g.e.b.b. nicht ermitteln lasse, ist nicht haltbar.

Die g.e.b.b. ist ein Erfolgsmodell. Der Bundesrechnungshof hat zu Recht Probleme in der Anfangsphase der Gesellschaft aufgezeigt. Zwischenzeitlich ist die Wirtschaftlichkeit der g.e.b.b. jedoch eindeutig nachgewiesen.

Die Leistungsbilanz der betriebswirtschaftlich ermittelten Aufwandssenkungen ist positiv: Für die Jahre 2002 und 2003 weist sie einen Gesamtbetrag in Höhe von über 310 Mio. Euro aus.

Der Bericht des Bundesrechnungshofs bezieht sich auf den Zeitraum 2000 bis 2002, d.h. auf die Startphase der Gesellschaft. Die überwiegende Anzahl der Beanstandungen wurde im Rahmen des Konsolidierungsprozesses konsequent behoben.

Bei der Privatisierung der von der g.e.b.b. initiierten Geschäftsfelder Bekleidungswirtschaft und Fuhrparkservice wurden unverkennbare Wirtschaftlichkeitseffekte erzielt.

Der Aufwand für externe Beratung ist deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig hat die g.e.b.b. durch ihre Beratungstätigkeit erfolgreich Kosten in den Servicefunktionen der Bundeswehr gesenkt, z.B. im Bereich des Verpflegungswesens.

Allein durch die Gründung der g.e.b.b. und der Implementierung verschiedener Projekte wurden in großem Maße Wettbewerb und Eigenoptimierungsbemühungen in der Bundeswehr bewirkt und befördert."

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