Pressemitteilung

21. Mai ist Tages des Ausbildungsplatzes

- 21. Mai ist Tag des Ausbildungsplatzes

- Ausbildungspakt zwischen Wirtschaft und Bund trägt Früchte

- 600.000 Ausbildungsplätze für 2007 erwartet

NÜRTINGEN(pm). Nach jahrelang rückläufigen Zahlen ist die Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt erreicht. 2006 wurden 576.000 neue Ausbildungsverträge geschlossen, so viele wie seit Jahren nicht mehr. Die Schätzungen für das laufende Jahr sagen sogar einen weiteren Anstieg voraus. Für den Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold (SPD) hat sich denn auch der Ausbildungspakt zwischen Bund und Wirtschaft bewährt. Anlässlich des Tags der Ausbildung der Bundesarbeitsagentur sagte er: „Die Bemühungen tragen Früchte, es ist gut, dass der Ausbildungspakt nun bis 2010 fortgesetzt wird.“

Der Ausbildungspakt werde nach den Erfolgen der letzten Jahre nun für weitere drei Jahr fortgesetzt und weiterentwickelt. So habe sich die Wirtschaft verbindlich verpflichtet, auch in Zukunft jedes Jahr 60.000 neue Ausbildungsplätze einzuwerben. Neu sei die Zusage in jedem Jahr 30.000 neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen, sagte Arnold. Ferner sichere die Wirtschaft zu, jährlich 40.000 Praktikumsplätze für betriebliche Einstiegsqualifikationen bereitzustellen. Damit haben Bund und Wirtschaft die vereinbarten Ziele im Vergleich zum ersten Pakt nochmals angehoben und den Erfolgen der letzten Jahre angepasst.

„Jeder ausbildungswillige und ausbildungsfähige junger Mensch soll auf diese Weise ein Angebot erhalten können“, sagte Arnold. Bereits nach den ersten drei Jahren sei die Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt erreicht worden, denn auch die Gesamtzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge sei von 557.600 (2003) auf 576.200 (2006) gestiegen, so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Für das laufende Jahr rechnet das Bundesinstitut für Berufsbildung mit einem erneuten Anstieg auf über 600.000 Plätze. „Der Ausbildungspakt und die zahlreichen Initiativen und Programme der Bundesregierung zur Förderung der beruflichen Bildungschancen junger Menschen greifen“, so Arnold.

Entwarnung gibt Arnold allerdings nicht. Die Zahlen seien sehr erfreulich, doch der hohe Anteil an Altbewerbern, die im Vorjahr keine Lehrstelle erhalten hätten, erhöhe die Nachfrage. Mit einer Entspannung am Ausbildungsmarkt sei noch nicht zu rechnen, deshalb müssen die Anstrengungen von Bund, Länder und Wirtschaft auf hohem Niveau bleiben, sagte er. Vor diesem Hintergrund wies Arnold auf ein Serviceangebot für Unternehmen der SPD-Bundestagsfraktion hin. Unter www.erfolgreich-ausbilden.dekönnen sich Firmeninhaber in mehreren Sprachen über die Vorteile des dualen Berufsbildungssystems informieren und erhalten praktische Hinweise für die Einrichtung von Ausbildungsplätzen.

Besorgniserregend sei die nach wie vor zu hohe Zahl an Schulabgängern ohne Abschluss, so Arnold. Für die erfolgreiche Vermittlung eines Ausbildungsplatzes sei ein Schulabschluss und ein guter Übergang von der Schule in den Beruf ganz entscheidend. „Um die Berufsorientierung von Jugendlichen zu verbessern, müssten Schulen und Betriebe enger zusammenarbeiten. Es freut mich sehr, dass es in meinem Wahlkreis bereits Beispiele von solch einer guten Zusammenarbeit gibt“, so Rainer Arnold.

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