Pressemitteilung

Mehr Geld für die Sanierung maroder Kasernen in Baden-Württemberg

Bis Ende 2008 insgesamt 70,3 Millionen Euro für Standorte in Baden-Württemberg

BERLIN (pm). Ein Sonderprogramm, mit dem marode Gebäude in westdeutschen Kasernen saniert werden sollen, wird aufgestockt. „Dadurch können wir auch in Baden-Württemberg die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Soldatinnen und Soldaten schneller verbessern“, so der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD).

Wegen des schlechten baulichen Zustandes vieler westdeutschen Kasernen hatte die Regierung das Sonderprogramm „Sanierung Kasernen West“aufgelegt. Damit sollen die Bedingungen in den alten Bundesländern denjenigen in den neuen Bundesländern angeglichen werden. Dort waren schon im Zuge des Aufbau Ost Verbesserungen erreicht worden.

Rund 645 Mio. Euro stehen nun in den Jahren 2008 bis 2011 für westdeutsche Kasernen bereit, um bauliche Mängel zu beseitigen. Angesichts des schlechten Zustands vieler Gebäude drängten die Verteidigungspolitiker im Bundestag jetzt allerdings auf mehr Mittel, die einen schnelleren Baubeginn erlauben. „Für die schlimmsten Mängel stehen jetzt bis Ende 2008 zusätzlich 69 Mio. Euro zur Verfügung,“ so Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und vehementer Befürworter dieser Maßnahme.

Für Baumaßnahmen in Baden-Württemberg, die bis Ende 2008 begonnen werden, stehen insgesamt 70,3 Millionen Euro bereit. So gehen z.B. 7,8 Millionen Euro nach Stetten am Kalten Markt, für die Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw stehen 11,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der Großteil der Gelder wird dabei für die Grundsanierung von Truppenunterkünften sowie für Brandschutzmaßnahmen verwendet.

„Gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Soldatinnen und Soldaten sind auch besonders wichtig vor dem Hintergrund, dass wir die Attraktivität der Bundeswehr wesentlich erhöhen wollen, damit sich in Zukunft noch mehr junge Menschen für eine Laufbahn bei der Bundeswehr entscheiden“, so Arnold weiter. Zudem sei diese Maßnahme auch ein Beitrag zur Stärkung des regionalen Handwerks.

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