Pressemitteilung

Mehrgenerationenhäuser: Weiterhin Ungewissheit bei Bundesförderung nicht hinnehmbar - MdB Arnold und MdL Fohler: Ministerin muss offene Fragen zügig klären

(pm). „Die Bundesregierung hat dem Druck der SPD endlich nachgegeben und kündigt ein neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser ab 2012 an“, teilt der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) mit. Viele Fragen seien jedoch ungeklärt kritisiert Sabine Fohler, SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Kirchheim. Beispielsweise wäre derzeit nicht klar, wie viele und welche Träger in Zukunft weitergefördert werden würden und wie die Förderbedingungen konkret ausgestaltet werden würden.

Arnold und Fohler sorgen sich um die Zukunft des Mehrgenerationenhauses Linde in Kirchheim. „Das Familienministerium hat monatelang wertvolle Zeit verstreichen lassen. Nun drängt die Zeit, um eine nachhaltige Anschlussförderung auszuarbeiten, meint Fohler. Und Arnold fügt hinzu: Bis ein neues Bundesprogramm ausgeschrieben wird, werden die Träger wohl wieder einige Monate Ungewissheit haben. Sie werden sich neu bewerben müssen, da die Bundesförderung nicht automatisch verlängert wird.“

Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, hat die SPD-Fraktion letzte Woche eine Kleine Anfrage in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit der Antwort der Bundesregierung ist Anfang Februar zu rechnen.

„Das Ministerium darf sich in seinen Antworten um wichtige Details nicht länger herumdrücken.“ Arnold und Fohler setzen sich dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser fortgesetzt werden können und keine Projektruinen entstehen.

Die Bundesregierung hat 2006 das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ gestartet, um den sozialen Zusammenhalt der Generationen vor Ort zu stärken. In Kirchheim wird das „ Mehrgenerationenhaus Kirchheim LINDE Zentrum für Begegnung, Jugend und Kultur“ gefördert . „Das Mehrgenerationenhaus Linde ist aus Kirchheim nicht mehr wegzudenken, denn es bietet Jung und Alt einen vielfältigen Ort, in man sich begegnen und ins Gespräch kommen kann, aber auch Raum für Entspannung und Entlastung und viele kulturelle Angebote“, so Arnold und Fohler abschließend.

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