Pressemitteilung

Nachruf: Die SPD trauert um Helmut Huth

Die SPD im Landkreis Esslingen nimmt Abschied von ihrem langjährigen Mitglied Helmut Huth. Helmut Huth hatte sich über 25 Jahre in vielen Ämtern und Aufgaben auf Orts- und Kreisebene in der SPD engagiert. Am vergangenen Donnerstag erlag er seinem Krebsleiden. Helmut Huth wurde nur 59 Jahre alt.

"Helmut Huth hinterlässt eine große Lücke. Wenn man im Gedenken an einen Verstorbenen zurecht sagt, dass er nur schwer zu ersetzen ist, so trifft das auf Helmut Huth um so schmerzlicher zu. So einen wie ihn gibt es kein zweites Mal. Er hat Solidarität und Gerechtigkeit für uns alle vorgelebt. Wir durften an seiner Erfahrung teilhaben, wir haben auf seinen Rat gehört. Nie hat er danach gefragt, was Andere für ihn tun können, er war immer da, um anderen Menschen zu helfen. Sein beispielhaftes Engagement in der Gemeinde, Partei und in Vereinen bleibt für uns alle unvergessen. Sein Einsatz war genauso verlässlich wie selbstlos und wird für uns Vorbild bleiben.

Helmut Huth lagen die vielen kommunalpolitischen Belange und Aufgaben in Kreis und Gemeinde ebenso am Herzen, wie es ihm wichtig war zur "großen Politik" beitragen zu können. Die Versöhnung mit Israel hat ihn besonders beschäftigt und sie dort mit Leidenschaft vorangetrieben, wo er sich einbringen konnte. Die gute freundschaftliche Verbindung zwischen der SPD im Kreis Esslingen und der israelischen Arbeitspartei in Givatayim ist sein großes Verdienst. Im Kleinen wie im Großen hat Helmut Huth Anstöße gegeben, Ideen eingebracht, Hilfe und Unterstützung geleistet, wo er nur konnte.

Als langjähriger SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat hat er die SPD in seiner Heimatgemeinde Unterensingen wohl wie kein Anderer geprägt. Seinem Engagement und seiner Tatkraft ist es zu zuschreiben, dass in der kleinen Gemeinde Größen wie Willy Brandt oder Hans-Jochen Vogel zu Gast waren. Viele Jahre gehörte er dem SPD-Kreisvorstand an, zuletzt war er Vorsitzender der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK). Als Wahlkampfleiter bestritt er seit den 80iger Jahren zunächst für Dieter Auch und den verstorbenen Landtagsabgeordneten Werner Weinmann, später für den heutigen Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold, sowie den Landtagsabgeordneten Nils Schmid die Bundestags- und Landtagswahlkämpfe. Auch im letzten Bundestagswahlkampf verhalf er Rainer Arnold erneut in den Bundestag einzuziehen. Eigene Ambition pflegte er nicht. Er stellte sich ganz in den Dienst der Sache.

In den letzten Monaten verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand. Am Donnerstagabend des ersten Mai erlag er seinem Krebsleiden. Wir haben in Helmut Huth einen unersetzlichen Mitstreiter und guten Freund verloren. Wir werden ihn nicht vergessen."

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