Pressemitteilung

(PM) Mehr Geld für Deutsch- und Integrationslehrer

Arnold: Bessere Bezahlung von Lehrkräften in Sprach- und Integrationskursen dringendes Anliegen der SPD

In einem Punkt besteht bei der Debatte um Flüchtlingspolitik Einigkeit: Flüchtlinge brauchen Deutsch- und Integrationskurse, um sich über das Erlernen der Sprache in die Gesellschaft zu integrieren. Dafür braucht es vor allem gute Lehrer, von denen es bisher allerdings zu wenige gibt. Einer der wichtigsten Gründe für diesen Mangel: Die schlechte Bezahlung. „Die SPD hat sich daher seit längerem für eine bessere Bezahlung der Lehrer stark gemacht“, so der Nürtinger SPD-Abgeordnete Rainer Arnold, „ und dieses Ziel haben wir jetzt erreicht.“ Heute nämlich hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, die Honoraruntergrenze für Lehrer auf künftig 35 Euro pro Unterrichtseinheit anzuheben. Bisher lag sie bei 23 Euro. „Diese Erhöhung war absolut notwendig“, so Arnold, „zumal das Problem mit der wachsenden Zahl an Sprach- und Integrationskurse sich ansonsten noch verschärft hätte.“ Denn mit der besseren Bezahlung steigen die Chancen, die notwendigen Lehrkräfte zu finden - immerhin sollen in diesem Jahr bis zu einer halben Million erwachsener Flüchtlinge einen Integrationskurs absolvieren.

Mit dem heutigen Beschluss soll der Erstattungssatz, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge pro Kursteilnehmer zahlt, von bisher 3,10 auf 4,00 Euro steigen. Damit soll die Mindestvergütung der Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantiert werden.

Das Innenministerium muss zudem dafür sorgen, dass die Anbieter der Kurse diese Mindestvergütung auch an die Lehrkräfte zahlen. Ende 2017 soll der Erfolg dieser Maßnahme überprüft werden.

Zurück