Pressemitteilung

Rainer Arnold beim EU-Projekttag an Schulen im Wahlkreis Nürtingen

Die Europäische Union (EU), 12 Schulen und rund 750 Schüler

Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wurde am 22. Januar 2007 bundesweit ein EU-Projekttag ausgerufen, der Schülern die Gelegenheit geben sollte, sich über Europa zu informieren und Politikern die Gelegenheit geben sollte, Europa diesen greifbarer zu machen.

Aus dem Projekttag im Nürtinger Wahlkreis wurde schnell eine Projektwoche, da das Interesse an einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold bei weitem die Kapazität eines Tages überstieg. Insgesamt 12 Schulen und rund 750 Schüler haben sich dafür entschieden, sich aktuell über das Thema Europa zu informieren. Diese Zahlen zeigen das große Interesse, das Rainer Arnold an den Schulen vorfand, die sich aus den verschiedenen weiterführenden Schultypen Hauptschule, Realschule und Gymnasium zusammensetzen.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand vor allem die Frage, warum das heutige Europa in seiner Form notwendig ist, um den Herausforderungen in einer globalisierten Welt begegnen zu können, aber auch, was in Zukunft optimiert werden muss, um weiterhin diesen Aufgaben gewachsen zu sein.

Die Werte, die der Europäischen Gemeinschaft zu Grunde liegen, wie Demokratie, Freiheit, Menschenwürde und Toleranz stellte Arnold der Vision „Europa“ voran, die Frieden und Stabilität in weiten Teilen des Kontinentes durch ein stetiges Wachsen der EU in den letzten Jahrzehnten gestiftet haben. Diese sind auch Ausgangspunkt für die Friedenseinsätze, die international von der EU sowohl im militärischen als auch zivilen Bereich unterstützt werden. Doch nicht nur die Krisenherde, sondern auch die Globalisierung, der Klimawandel, die Gefahr vor weltweiten Epidemien und die Bedrohung durch den Terror bergen Herausforderungen, denen auf nationaler Ebene nicht wirksam begegnet werden kann.

Denn gerade in einem Europa, das seit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien über insgesamt 23 Amtssprachen verfügt ist es in einer multipolaren Welt gerade wichtig, nach außen mit gemeinsamen Positionen aufzutreten. Nur so kann der Bevölkerungsmasse der EU mit rund einer halbe Milliarde Menschen genügend Gewicht verliehen werden, um in der Weltengemeinschaft nicht nur in außenpolitischer Hinsicht, sondern auch in ökonomischer Hinsicht eine führende Position einnehmen zu können.

Rainer Arnold unterstrich in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, den stockenden EU-Verfassungsgebungsprozess wieder in Gang zu bekommen.

Rege Diskussionen und sehr interessierte Schüler vermittelten dem Bundestagsabgeordneten den Eindruck, dass das Thema Europa in Wirklichkeit gar nicht so ein Schattendasein führt, wie es gemeinhin immer dargestellt wird. „Bei so engagierten Schülern bin ich guter Hoffnung, dass die EU auch in den nächsten Generationen gut vertreten sein und vorankommen wird“ hielt Rainer Arnold abschließend fest.

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