Pressemitteilung

Rainer Arnold hat zusammen mit Hedi Wegener das Ausbildungszentrum der Bundeswehr in Munster besucht (Heide-Kurier Soltau)

Wegener und Arnold besuchen Ausbildungszentrum Munster

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MUNSTER (har). Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hedi Wegener und der sicherheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, besuchten vergangenen Donnerstag gemeinsam mit dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Soltau-Fallingbostel und Kandidaten für die Bundestagswahl, Lars Klingbeil, das Bundeswehr-Ausbildungszentrum Munster. Dort ließen sie sich vom Kommandeur, Brigadegeneral Klaus Feldmann, über das Zentrum informieren, bekamen von seinem Stellvertreter, Oberst Frank Reiner Rake, aktuelle Informationen zum Thema Infrastruktur und ließen sich von dem Kommandeur des Ausbildungszentrums Heeresaufklärer, Oberst Karl Ernst Graf Strachwitz, in die Einsatzausbildung einweisen.

Besonders dieser Teil war für die Politiker von Interesse, da abends noch eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Bundeswehreinsatz in Afghanistan - Kein Wiederaufbau und keine Entwicklung ohne Sicherheit“in Lüneburg auf dem Programm stand. „Wir haben sehr gern diesen bedeutenden Standort der Bundeswehr besucht“, betonte Rainer Arnold beim abschließenden Pressegespräch. Zufrieden zeigte sich der Sozialdemokrat darüber, daß es im Bereich der Gebäudesanierung voranginge. "Im Konjunkturprogramm II der Bundesregierung sind 250 Millionen für Gebäude und weitere 250 Millionen Euro für IT vorgesehen", so Arnold. Jetzt solle geprüft werden, inwieweit es möglich sei, "daß auch Munster einen Teil vom Kuchen abbekommt." Und so eventuell die Sanierung der Bundeswehrliegenschaften schneller vorangetrieben werden könne.

Für Hedi Wegener war besonders die Gesprächsrunde mit den Soldaten eine wichtige Erfahrung: "Wir Verteidigungspolitiker diskutieren nicht an den Themen vorbei", so die Bundestagsabgeordnete. Das Gespräch mit den Soldaten aller Dienstgrade habe gezeigt, daß die Männer und Frauen genau die Punkte angesprochen hätten, die auch im Verteidigungsausschuß des Bundestages diskutiert würden.

Die Verbindung zwischen der Stadt und der Bundeswehr sei in Munster eine besonders enge, betonte Klingbeil: "Die Soldaten fühlen sich hier wohl." Dennoch müsse die Attraktivität des Soldatenberufes langfristig gesteigert werden. "Der nächste Verteidigungsminister muß ein Paket schnüren", ergänzte Arnold. Dabei müsse dann nicht nur die Besoldung in den Streitkräften, sondern auch andere Themen wie die Wohnungssituation angegangen werden. "Heutzutage können die Familien nicht immer mit den Soldaten mitziehen", meinte Arnold, daher müßten an den jeweiligen Standorten genügend Unterkünfte für Pendler vorgehalten werden. Ein weiterer Punkt sei die berufliche Qualifikation von Zeitsoldaten und die Überlegung, Soldaten die Möglichkeit zu geben, früher in Pension zu gehen. "Die Männer und Frauen waren in ihrem Berufsleben so oft von ihren Familien getrennt, warum soll man ihnen dann nicht die Chance geben, früher nach Hause zu gehen", so der Sozialdemokrat. "Das macht die Bundeswehr attraktiver und damit auch das Land sicherer."

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