Pressemitteilung

Rückgang Jugendarbeitslosigkeit setzt sich fort

Trend wird sich in den nächsten Monaten fortsetzen 

NÜRTINGEN(vhas). Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai bundesweit um 161.000 zurückgegangen. Besonders stark gesunken ist die Jugendarbeitslosigkeit. Hier ging die Arbeitslosenquote fast doppelt so stark zurück wie die Gesamtquote. Dieser Rückgang sei nicht allein auf saisonale Effekte zurückzuführen, sondern zeige, dass die Arbeitsmarktreformen Wirkung zeigen, sagte der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD). Für die nächsten Monate erwartet Arnold weiter sinkende Arbeitslosenzahl. Dieser bundesweite Trend sei auch im Arbeitsagentur-Bezirk Göppingen zu verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote ging bundesweit um 0,4 Prozentpunkte zurück auf 11,6 Prozent. Der Rückgang an arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren setzte sich erneut fort und fiel um 0,9 Prozentpunkte auf 11,3 Prozent. Damit sank die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker als durch die saisonale Frühjahrsbelebung zu erwarten wäre. "Unsere Strukturreformen auf dem Arbeitsmarkt und die gezielten Aktivitäten für Jugendliche zeigen also ihre Wirkung", stellt Bundestagsabgeordneter Rainer Arnold fest. Für die nächsten Monate erwartet er, dass sich dieser Trend fortsetze.

Die bundesweite Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sich auch vor Ort wider. Die Agentur für Arbeit meldet für den Bezirk Göppingen, zu dem der Landkreis Esslingen gehört, spürbar rückläufige Arbeitslosenzahlen bei Jugendlichen. Anfang des Jahres gehen die Zahlen kontinuierlich zurück: Waren im Februar noch 3668 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, sind es jetzt noch 3075. 140 junge arbeitslose Menschen konnten allein im Mai wieder in Beschäftigung gebracht werden. Die Jugendarbeitslosigkeit werde auch hier bei uns erfolgreich bekämpft, so Arnold. Als Erfolg der Arbeitsmarktreformen der letzten Monate verbuchte er es, dass die Jugendarbeitslosigkeit im Bezirk Göppingen mit 6,3 Prozent wieder der durchschnittlichen Arbeitslosenquote entspreche. Bundesweit liege er sogar leicht darunter.

Erfreut zeigte sich Arnold auch über den Anstieg freier Stellen. Die beliefen sich im Mai auf 442.000, das sind 123.000 mehr als im Vorjahr. Der Arbeitsmarkt komme in Bewegung. Vor diesem Hintergrund bewertete Arnold es auch als wichtigen psychologischen Faktor für die konjunkturelle Entwicklung, dass Deutschland im ersten Quartal 2005 mit ein Prozent Wachstum die EU anführe. "Von Schlusslicht oder Rote Laterne kann also keine Rede sein", sagte Arnold. Das Vertrauen in diese positive konjunkturelle Entwicklung müsse nun weiter wachsen, damit sie sich auch in mehr Arbeitsplätzen niederschlage.

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