Pressemitteilung

Stuttgart 21: Bundesregierung muss Klarheit beim Lärmschutz schaffen - Arnold stellt Anfrage im Bundestag zu Lärmschutz und S-Bahn-Taktzeiten

Stuttgart 21: Bundesregierung muss Klarheit beim Lärmschutz schaffen

tl_files/bilder/stuttgart21.jpgThe weaver / wikipedia.org (Creative Commons)

Arnold stellt Anfrage im Bundestag zu Lärmschutz und S-Bahn-Taktzeiten

NÜRTINGEN(ale). Bisher ist immer noch ungeklärt, welche Lärmschutzmaßnahmen es zwischen Flughafen und Rohrer Kurve gibt. Auch zu den Auswirkungen von Stuttgart 21 auf die Taktzeiten der S-Bahn in diesem Bereich gibt es kaum Informationen. Das soll sich jetzt ändern.

Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) will Klarheit in beiden Punkten schaffen. Nach den Plänen für Stuttgart 21 sollen die Züge der derzeitigen Gäubahn künftig über die S-Bahn-Gleise fahren. Weniger Züge bei der S-Bahn und damit ein schlechteres Angebot für Fahrgäste könnten die Folge sein. Außerdem brächte mehr Verkehr auf der S-Bahn-Trasse auch mehr Lärmbelastung für die Anwohner.

„Deshalb muss das Thema Lärmschutz oberste Priorität haben“, so Rainer Arnold. Die Bundesregierung hat sich hierzu bislang nicht geäußert, sondern verweist bei diesen Fragen meist auf die Bahn. „Bei einem solchen Projekt sollte aber einen Monat nach dem offiziellen Baubeginn klar sein, was auf Fahrgäste und Anwohner in der Region zukommt und wie Abhilfe geschaffen werden kann“, so Arnold weiter.

Es müsse auch allen Verantwortlichen klar sein, dass bei einem Projekt mit einem Gesamtvolumen von über 4 Milliarden Euro am Ende nicht am Lärmschutz für die Bürger in Leinfelden – Echterdingen gespart werden könne. Schließlich seien die Fildern schon jetzt die am höchsten lärmbelastete Region in Baden-Württemberg, so der SPD-Mann. Er hat daher das Thema für die Fragestunde des Bundestages am 3. März 2010 auf die Tagesordnung setzen lassen.

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