Pressemitteilung

Wende am Arbeitsmarkt ist erreicht

beste Januar-Zahlen seit 1991

bundesweit rund 750.000 Arbeitslose weniger

NÜRTINGEN(pm). Die Wende am Arbeitsmarkt ist geschafft. Der Nürtinger Bundestagsabgeordneter Rainer Arnold (SPD) begrüßte die Entwicklung als "beste" seit 1991 und forderte weitere Verbesserungen für die Beschäftigten ein - etwa durch Einführung eines Mindestlohns. Im Januar waren 764.000 Menschen weniger arbeitslos gewesen als vor einem Jahr.

Rainer Arnold bezeichnete den Trend am Arbeitsmarkt nach den jüngste Zahlen der Bundesarbeitsagentur als weiterhin sehr erfreulich. „Die Wende ist geschafft", sagte er. Es sei die beste Entwicklung in einem Januar seit 1991. 764.000 Arbeitslose weniger wie vor einem Jahr bewertete er als "eine stolze Zahl" und verwies darauf, dass allein 135.000 junge Menschen weniger arbeitslos seien als im Januar 2006. Auch mit über 800.000 offenen Stellen liegen die Januarzahlen auf hohem Niveau. Bereits im November 2006 nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um über 400.000 zu. "2007 kann am Arbeitsmarkt noch einiges gelingen. Das Jahr kann gut werden", so Arnold.

Rainer Arnold wies darauf hin, dass neben der guten Konjunktur auch eine verbesserte Vermittlung ihren Teil zur Entwicklung beigetragen hätte. Mehr als die Hälfte der offenen Stellen melden die Unternehmen mittlerweile an die Arbeitsagentur (BA). Dies bestätige das gestiegene Vertrauen der Betriebe in die Vermittlungstätigkeit der BA. Zunehmend werde nun deutlich, dass sich die Reformen der letzten Jahre auszahlten. "Der Weg, der von Gerhard Schröder und der SPD-geführten Bundesregierung eingeschlagen wurde und von der großen Koalition fortgesetzt wird, war und ist richtig", sagte er.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete forderte angesichts des guten Trends weitere Verbesserungen für den Arbeitsmarkt und verwies in diesem Zusammenhang auf die Pläne des Arbeitsministers für einen Mindestlohn über die Ausweitung des Entsendegesetzes auf weitere Branchen. Dieser Weg sei richtig, denn die Menschen müssten nicht nur eine Arbeitsstelle haben, "sie müssen von dieser Arbeit auch leben können", so Arnold und bekräftigte, dass die SPD "Armutslöhne" nicht tolerieren werde. "Wir wollen gutes Geld für gute Arbeit."

Darin enthalten sei etwa, zu prüfen, ob ein "Bonus für Arbeit" für Niedrigverdiener geeignet sei, zusätzliche Arbeitsanreize zu schaffen. Zudem könne die Schaffung eines "Sozialen Arbeitsmarkts" denen eine Chance auf Beschäftigung eröffnen, die besondere Schwierigkeiten bei der Rückkehr auf den ersten Arbeitsmarkt hätten. "Die Vorschläge der SPD liegen auf dem Tisch", sagte Rainer Arnold und forderte die Union auf, "gemeinsam mit uns für weitere Erfolge am Arbeitsmarkt zu sorgen".

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