Rainer Arnold in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten

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Vom 12. bis 16. Juni 2006 besuchte Rainer Arnold als verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion zusammen mit seiner Stellvertreterin, Ursula Mogg, den Staat Israel und die Palästinensischen Gebiete.

Ziel des Besuches war es, sich vor Ort ein Bild über die angespannte Lage zu machen. In zahlreichen Gesprächen sowohl mit israelischen Regierungsvertretern als auch mit Mitgliedern der palästinensischen Fatah-Partei erfuhren die beiden Abgeodneten aus erster Hand, wie festgefahren derzeit das Verhältnis der beiden Konfliktparteien ist.

Die Sperranlage trennt Israel von den Palästinensern. Eigentlich soll die Mauer die israelische Bevölkerung vor Terrorangriffen schützen, doch Kassamraketen kommen auch über den bis zu 8 Meter hohen Sperrzaun.

Der Vergleich mit der Berliner Mauer drängt sich unwillkürlich auf.

Rainer Arnold und Ursula Mogg legen im Namen der SPD-Bundestagsfraktion in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder.

Besichtigung der Friedensoase Neve Shalom. Hier leben seit 1972 in einem Dorf jüdische und muslimische Israelis friedlich mit- und nebeneinander. Die Kinder werden gemeinsam in der Schule unterrichtet und zwar auf hebräisch und arabisch. Sogar die Kinderkrippe ist zweisprachig. Die Oase ist der lebende Beweis, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern möglich und machbar ist. Dieses Beipiel macht Hoffnung.

Altstadtrundgang in Jerusalem. Hier konkurrieren auf engstem Raum die christliche, die islamische und die jüdische Religion um die Aufmerksamkeit. Eine spanungsgeladene, aber auch einzigartige Atmosphäre, der sich kein Besucher entziehen kann.

Auf dem Programm der Reise stand auch ein Besuch in der Esslinger Partnerstadt Givatayim. Die kleine Stadt liegt ganz in der Nähe von Tel Aviv. Der Schüleraustausch zwischen Israel und Deutschland ist ein wichtiges Instrument für die Verständigung zwischen den beiden Ländern. Diese Schülerinnen waren bereits im Mai 2005 zu Besuch in Esslingen und Berlin.

Gespräch mit Dr. Mahdi Abdel Hadi, dem Direktor des palästinensischen Forschungsinstituts Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs - PASSIA. Dieser "Runde Tisch" versucht Lösungen zur friedlichen Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu erarbeiten.

Rundgang durch Bethlehem. Obwohl die Geburtskirche ein großer Anziehungspunkt für ausländische Besucher ist, bleiben die Touristen seit dem Beginn der I. Intifada aus. Leere Geschäfte und hohe Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Leuten sind die Folge.

In Beit Jala liegt die deutscheSchule Talitha Kumi. Die Schule wird fast ausschließlich von Spenden aus Deutschland betrieben. Die Schülerinnen und Schüler kommen zum Teil von weit her, um hier bis zum Abitur zu lernen.