„Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD auf dem Eichelberg “

Rainer Arnold im Gespräch mit Bruchsaler Soldaten

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Am 28. Juli erwarteten die Soldaten des Bruchsaler Eichelbergs den verteidigungspolitischen Sprecher der SPD, Rainer Arnold auf dem Eichelberg. Gemeinsam mit dem Bundestagskandidaten des Wahlkreises Bruchsal – Schwetzingen, Werner Henn hat Rainer Arnold das Gespräch mit Soldaten der General-Dr.Speidel-Kaserne gesucht. Informationen aus erster Hand, Dialog mit Soldaten und Besichtigung des Fähigkeitsspektrums der Heerestruppenbrigade stand auf der Agenda des Mitgliedes des Verteidigungsausschusses.

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur der Heerestruppenbrigade Brigadegeneral Bernhard Liechtenauer, erfuhr Arnold in einer Präsentation die neusten Entwicklungen aktueller Infrastrukturmaßnahmen. Rund 40 Millionen Euro werden bis 2015 in die Kaserne am Standort Bruchsal investiert. Bei der Vergabe der Aufträge werden vorrangig ortsansässige Unternehmen berücksichtigt und damit die Region gestärkt.

Natürlich interessierte es die Soldaten, wie die SPD sich zu der Wehrpflicht, der Attraktivität der Bundeswehr, sowie der Wertschätzung der Bundeswehr in der Öffentlichkeit äußert. Arnold stellte klar fest: „In der derzeitigen Form hat die Einberufungspraxis keinen Bestand. Es ist nicht erklärbar, warum ein junger Mann einberufen wird und ein anderer nicht. Aber auch bei der SPD heißt es: Die Wehrpflicht bleibt.“ Jedoch favorisieren die Sozialdemokraten ein Schichtmodell, in dem der Freiwilligendienst ideell und materiell gestärkt wird. Hier könnte der Wehrdienst einer von vielen Diensten innerhalb der Bundesrepublik sein.

Allen Soldaten liegt die Wertschätzung ihrer Arbeit am Herzen, Rainer Arnold bekräftigte das vor den Soldaten: „Die Bundeswehr genießt eine sehr große Wertschätzung in der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit der Polizei rangiert sie auf Platz eins in aktuellen Meinungsumfragen.“ Dies dürfe man nicht mit der Akzeptanz der Bevölkerung zu einem Bundeswehreinsatz wie dem in Afghanistan, verwechseln, sagt er weiter.

Ausgestattet mit modernstem Gerät sind die Männer und Frauen der Heerestruppenbrigade eine wichtige Hilfe in jedem Einsatzgebiet der Bundeswehr. Auch diese Fähigkeiten werden den beiden SPD-Politikern vorgestellt. In einer dynamischen Vorführung konnten Rainer Arnold und Werner Henn sehen, wie die Spezialisten der Brigade zum Beispiel mit einer leichten Wasseraufbereitungsanlage Trinkwasser herstellen können oder mit der Drohne KZO zukünftig die Soldaten in Afghanistan als „fliegendes Auge“ unterstützten und so frühzeitig vor Gefahren warnen.

Vor einer Woche hatte Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung als erster die Möglichkeit, das neue Freizeit-Center des Standorts Bruchsal noch vor der offiziellen Eröffnung zu besichtigen. Heute waren es die beiden SPD-Politiker, denen das Center gezeigt wurde. Das Freizeit-Center wird nach seiner Eröffnung im August den Soldaten die Chance bieten, die Abende in der Kaserne abwechslungsreicher zu gestalten. Billard, Darts, DVD´s und Internetterminals sind nur einige der Angebote des Freizeit-Centers.