Arbeiter- und Freiheitslieder - ein Teil sozialdemokratischer Geschichte

Die SPD ist die traditionsreichste Partei Deutschlands. Sie blickt zurück auf wechselnde, oft schwierige Zeiten, in denen es doch stets eine Konstante gab: Immer blieb sozialdemokratische Politik an ihren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität orientiert. Diese Grundwerte fanden ihren Widerhall auch in den Liedern, die Sozialdemokraten über eineinhalb Jahrhunderte begleitet haben, die sie immer wieder gesungen haben, sei es, um die unterdrückte Wahrheit in Versen festzuhalten, sei es, um sich gegenseitig Mut zu machen. Dazu zählen natürlich Lieder, die in der Arbeiterbewegung entstanden sind.
Aber auch Lieder aus den Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts gehören dazu, ebenso wie die Protestlieder gegen Krieg und Gewaltherrschaft des späteren 20. Jahrhunderts. Diese Lieder handeln von Arbeit, von Utopien, von Freiheit und Gerechtigkeit, von den Bewegungen und Kämpfen, die schließlich Veränderungen brachten und oft auch von schlimmen Zeiten. Sie sind Teil unserer Geschichte, in der es Verbote gab und Verfolgung, Irrtümer und Spaltungen. Aber was sich durch all diese Lieder zieht, ist das Bewusstsein, Teil einer Folge von Generationen zu sein, Verantwortung zu tragen, für das von den Alten Erkämpfte und für das, was morgen sein wird. Das gilt nach wie vor, trotzdem - oder gerade weil - wir heute auf 60 Jahre Frieden und Demokratie zurückschauen können. Deshalb sind unsere politischen Lieder auch keine Folklore, sondern Teil unserer Überzeugung, unseres Bewusstseins. Und sie sind vor allem gemacht zum Mit-singen, zu dem wir Euch ganz herzlich einladen. Rainer Arnold wird auf der Gitarre begleiten und aber auch einiges zu den Hintergründen und Entstehungsgeschichten verschiedener Lieder berichten.